Wachstumshormone

Platz 1 – Somatodrol


  • Natürliches und rezeptfreies Produkt
  • 30% mehr Testosteron
  • 26% mehr Wachstumshormon HGH
  • mehr Muskelmasse und mehr Energie
  • schnellere Effekte und Regeneration
  • Diskrete und neutrale Lieferung


Platz 2 – GH Balance


  • Natürliches und rezeptfreies Produkt
  • natürliches Wachstumshormon „in einer Pille“
  • verbrennt und beseitigt entbehrliches Fett
  • verstärkt Muskelaufbau und verjüngt den Organismus
  • enthält Tribulus Terrestris
  • Diskrete und neutrale Lieferung


HGH sind WachstumshormoneWas sind Wachstumshormone und kann man sie kaufen?

Wachstumshormone sind beim Menschen für das Wachstum und den Muskelaufbau zuständig. Besonders die beiden Hormone HGH und Testosteron sind sehr beliebt, weil sie nicht nur Muskeln wachsen lassen, sondern auch Fett verbrennen, den Knochenaufbau stärken und die Leistungsfähigkeit massiv ankurbeln können.

Das HGH wird auch Somatotropin (oder Somatropin) genannt und besonders während der Pubertät produziert, um den jungen Menschen wachsen zu lassen. Die Hormonproduktion sinkt im Laufe des Lebens, sodass manche Nutzer auf Wachstumshormone aus der Spritze zurückgreifen. HGH kann heutzutage künstlich hergestellt werden und erfreut sich besonders unter Bodybuildern großer Beliebtheit, weil damit Muskeln besonders schnell aufgebaut werden können. Nichtsdestotrotz handelt es sich dabei um ein illegales Dopingmittel, das gerne auch mit anderen Substanzen wie Testosteron, Trenbolon, Insulin oder Triiodthyronin kombiniert wird. Auch sportliche Aktivität kurbelt die Ausschüttung von HGH maßgeblich an und lässt den Körper auf natürliche Weise HGH produzieren. Eine hohe Trainingsintensität ist dabei verantwortlich für gesteigerte HGH-Werte.

Welche anderweitigen Begriffe sind gebräuchlich?

Das Somatotropin wird häufig auch als somatotropes Hormon, Wachstumshormon sowie Growth Hormone bezeichnet. Gängige Abkürzungen sind STH, HGH und GH, im englischsprachigen Raum ist von human growth hormone oder growth hormone die Rede.

Welche Wirkung tritt bei der Einnahme während des Kraftsports ein?

Anabole Steroide werden gewöhnlich tief intramuskulär injiziert, während Wachstumshormone dagegen mit dünnen Insulinnadeln unter die Bauchdecke gespritzt werden. Dadurch gelangt der Wirkstoff sehr schnell in die Blutbahn und steht dem Anwender schon nach wenigen Minuten zur Verfügung. Nach etwa 4-6 Stunden wird der höchste Somatotropinspiegel erreicht. Die Moleküle im Blut wandern zur Leber, wo sie rasch aufgenommen werden. Dort werden vermehrt sogenannte Somatomedinen, besonders das Somatomedin C, produziert. Dieser insulinähnlicher Wachstumsfaktor ist maßgeblich am Fettabbau beteiligt und für den Muskelzuwachs verantwortlich.

Dies gelingt jedoch nur, wenn der Leber neben Somatotropin noch drei weitere Hormone zur Verfügung stehen: Testosteron, Insulin und Liothyronin. Testosteron ist das männliche Sexualhormon, das Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt und bei Liothyronin handelt es sich um ein T3-Schilddrüsenhormon. Wird das Wachstumshormon plötzlich injiziert, ist die Leber vor eine große Herausforderung gestellt.

Verzichtet der Bodybuilder auf eine ergänzende Zufuhr mit Testosteron, Insulin und Liothyronin, kann das Somatotropin nicht optimal verwertet werden. Aus diesem Grunde wird das Wachstumshormon meist mit anabolen bzw. androgenen Steroiden, einem T3-Schilddrüsenhormon und Insulin verabreicht.

Das Somatomedin C, auch IGF-1 genannt, wird dann von der Leber in den Blutkreislauf abgegeben. Doch nicht nur die Leber besitzt Wachstumshormonrezeptoren, sondern auch die Muskelzellen selbst. Sie sind ebenfalls in der Lage IGF-1 zu bilden. Auch sie sind auf eine ausreichende Zufuhr an Insulin, Testosteron und Schilddrüsenhormon angewiesen. IGF-1 regt die Teilung der Muskelzelle an und beeinflusst auch die Nachbarzellen. Während Steroide lediglich zu einem Wachstum der Muskelzelle führen, kann man hier sogar eine Teilung beobachten. IGF-1 wirkt darüber hinaus direkt auf die Fettzellen und Skelettmuskulatur. Das Wachstumshormon hat dadurch einen lipolytischen (fettlösenden) und anabolen Effekt.

Das Wachstumshormon hat einen belebenden und revitalisierenden Einfluss auf alle Organe, sodass die gesamte Körperfunktion gesteigert und Degenerationsprozesse verlangsamt werden. Der Athlet verspürt einen deutlichen Leistungsschub und fühlt sich nicht mehr so schnell müde und erschöpft. Nach einigen Wochen ist ein deutlicher Muskelaufbau zu sehen, was sich wiederum positiv auf die Körperkraft auswirkt.

Der lipolytische Effekt sorgt dafür, dass sich das Fettgewebe, insbesondere im Bauchbereich, reduziert. Die Haut wird durch die Bildung von Kollagen und Elastin merklich gestrafft und faltenlos. Das Haar glänzt und sogar Haarausfall kann entgegengetreten werden. Häufig wird auch über eine Steigerung des Sexualtriebes berichtet, außerdem verbessert sich die Stimmung merklich, weil das Wachstumshormon eine antidepressive Wirkung besitzt.

Die Gehirnfunktionen sowie Gedächtnisleistung verbessern sich, sodass klar und schnell gedacht werden kann. Es wurde beobachtet, dass sich sogar Alzheimer dadurch abmildern ließ. Auch auf den Schlaf hat das Wachstumshormon eine positive Wirkung. Er wird erholsamer, tiefer und gesünder, außerdem nehmen Sehschärfe und Hörvermögen zu, der Blutdruck wird reguliert und der Cholesterinspiegel sinkt ab. Natürlich haben die Wachstumshormone auch einen Einfluss auf den Herzmuskel. Dieser regeneriert und verbessert sich, außerdem revitalisieren sich Nieren, Leber, Milz und Lunge.

Das Immunsystem wird gestärkt, weil das Wachstumshormon das lymphatische und blutbildende Gewebe anregt. Es werden vermehrt T-Zellen ausgeschüttet, die Krebszellen besiegen können. Arthritis soll weniger schmerzhaft sein und Allergien werden effektiv verringert. Die Knochen werden gestärkt, sodass Osteoporose vorgebeugt werden kann. AIDS-Patienten berichten über eine merkliche Verbesserung ihrer Lebensqualität [Quelle: http://www.mueller-tyl.at/hormone-und-ihre-wirkung/das-wachstumshormon-hgh-und-anti-aging-therapie/index.html].

Tatsächlich handelt es sich bei dem Wachstumshormon um einen Jungbrunnen, das steht außer Frage. Immerhin strotzen Jugendliche im Wachstumsalter vor Gesundheit und Kraft. Beim Bodybuilding wird jedoch vor allem die muskelaufbauende Wirkung des Wachstumshormons geschätzt.

Obwohl die positiven Effekte vorhanden sind, ist die Anwendung des Wachstumshormons eine riskante Sache, weil zahlreiche Nebenwirkungen auftreten können und – wie bereits erwähnt – für eine effiziente Verwertung weitere Hormone gespritzt werden müssen. Das bringt den Körper kräftig durcheinander, immerhin wirken Hormone stark auf Herz und Kreislauf. Nachfolgend wollen wir diese Nebenwirkungen genauer beleuchten.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Jeder Mensch sehnt sich nach einem Jungbrunnen und der ewigen Jugend. Sind Wachstumshormone die Antwort darauf, machen sie aus jedem Spargeltarzan einen potenten und selbstbewussten Muskelprotz? Nein!

Wachstumshormone können starke, teilweise fast monströse Nebenwirkungen haben. Immerhin wird beim Doping, und um nichts anderes handelt es sich ja bei der intravenösen Gabe von Somatotropin, der Körper massiv manipuliert. Der Körper eines 30- oder 40-jährigen ist es eben nicht gewöhnt, plötzlich mit Wachstumshormonen überschwemmt zu werden. Dieser unnatürliche Eingriff in den Hormonhaushalt kann gravierende Folgen haben.

Die mildesten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, die häufig auftreten und auf die Hormonumstellung zurückzuführen sind. Der Körper gewöhnt sich darüber hinaus an die zugeführten Schilddrüsenhormone und an das Insulin, sodass er seine eigene Produktion langsam zurückfährt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass fortan ständig Insulin und Schilddrüsenhormone extern zugeführt werden müssen, ähnlich wie bei Personen mit Diabetes oder einer Schilddrüsenerkrankung. Das ist nicht nur für den Körper ungesund, sondern kostet auch viel Geld. Von den weiteren Kosten durch die Injektion von Wachstumshormonen ganz zu schweigen.

Auch auf eine regelmäßige externe Testosterongabe muss geachtet werden, weil ansonsten kein muskelaufbauender Effekt beobachtet werden kann. Die gefürchtetste Nebenwirkung sind schnell wachsende Tumore, die überall im Körper entstehen können. Wachstumshormone verleihen ihnen einen regelrechten Schub, sodass nach Entstehung eines Tumors dieser kaum mehr kontrolliert werden kann. Das kann durchaus lebensbedrohlich sein und hat in nicht wenigen Fällen zum Tod des Sportlers geführt.

Weitere gefürchtete Nebenwirkungen sind unkontrolliertes Knochenwachstum (sogenannte Akromegalie) sowie Sehschwäche, Hautverfärbungen und Körpergeruch. Wenn das Wachstumshormon nicht gentechnisch hergestellt wurde, sondern aus den Körperzellen Verstorbener gewonnen wurde, besteht zudem die Gefahr, sich mit der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit zu infizieren. Diese ist nicht heilbar und führt in jedem Fall zum Tod.

Natürlich müssen diese gravierenden Nebenwirkungen nicht bei jedem auftreten, der Wachstumshormone zu sich nimmt. Oft fallen die Nebenwirkungen relativ mild aus, aber wieso sollte man sein Leben auf das Spiel setzen, nur um mehr Muskeln zu bekommen? Jeder künstliche Eingriff in den Körper bedeutet ein Risiko.

Die möglichen Nebenwirkungen im Überblick:

– Körpergeruch

– Kopfschmerzen

– schnell wachsende Tumore

– Creutzfeld-Jakob-Krankheit

– unkontrolliertes Knochenwachstum

– Sehschwäche

– Hautverfärbungen

– gestörter Hormonhaushalt

– Gewöhnung

Wie ist die Rechtslage?

Medikamente dürfen nach deutscher Rechtslage nicht zu Dopingzwecken eingesetzt werden, so schreibt es das deutsche Arzneimittelgesetz vor. Der Begriff Doping kommt jedoch aus dem Wettkampfsport und ist somit schwammig definiert. Es ist also verboten Substanzen einzunehmen, die bei einer Wettkampfveranstaltung einen Vorteil bieten könnten. Hier ist auch die Gesetzeslücke zu finden: Wenn sich junge Leute Muskeln anspritzen, um damit anzugeben, ist das nicht verboten. Versandapotheken aus dem Ausland boomen auch deshalb, weil es in Deutschland nicht strafbar ist, für den Eigengebrauch Arzneimittel aus dem Ausland zu beziehen, selbst wenn diese in Deutschland verschreibungspflichtig sind. Lediglich bei Importen aus dem Nicht-EU-Ausland kann es Ärger mit dem Zoll geben, die Pakete können dort hängen bleiben und Strafzahlungen sind möglich.

Somit deklarieren viele Versender von Wachstumshormonen ihre Ware für den „Eigenbedarf“, wohl wissend, dass diese möglicherweise für Doping benutzt werden. Der Begriff „Eigenbedarf“ ist wiederum ebenfalls nur schwammig definiert. Es ist umstritten, welche Dosis an Wachstumshormonen noch unter den Eigenbedarf fällt. Natürlich ist es nicht besonders schwer, im Internet neben den Wachstumshormonen auch Insulin und Co. zu finden.

In den meisten Fällen macht sich der Käufer also nicht strafbar und auch der Verkäufer ist fein raus, solange er seine Ware beispielsweise nicht explizit zu „Dopingzwecken“ anbietet. Meist müssen die Kunden vor dem Kauf zudem zahlreichen Ausschlusskriterien zustimmen. Es geht darum, dass der Verkäufer nicht für Folgeschäden haftet. Wer also über das Internet kauft, spritzt und Nebenwirkungen spürt, kann nicht den Verkäufer haftbar machen, weil er in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingewilligt hat [Quelle: http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2004/10/12/a0226].

Mit hohen Geldstrafen und Sperren können jedoch Wettkämpfer belegt werden, die nachweislich gedopt haben. Deshalb finden heutzutage umfassende Dopingtests vor und nach den Wettkämpfen statt. Wachstumshormone gehören zu den Substanzen, die routinemäßig kontrolliert werden.

Welche legale Alternativen gibt es für den Kraftsport?

Neu auf dem Markt ist das Nahrungsergänzungsmittel Somatodrol, das aus den USA kommt und online gekauft werden kann. Es soll dazu in der Lage sein, den Muskelaufbau zu fördern sowie die Fettverbrennung anzukurbeln. Die Wachstumshormone im Körper sollen um 26% zunehmen und das Testosteron um 30% ansteigen. Wenn diese Werte stimmen, kann es durchaus mit Anabolika oder Steroiden mithalten. Der Hersteller gibt an, dass die Inhaltsstoffe zu 100% natürlichen Ursprungs sind. Anabolische Mineralien wie Vitamin B6, Zink und Magnesium sollen die Produktion von Testosteron anregen. Außerdem sind L-Arginin (soll zu einem besseren Pump führen), Arginin Alpha-Ketoglutarat (ähnlich wie L-Arginin), Guarana (belebende Wirkung), Beta-Alanin (stärkt die Muskulatur über einen Anstieg von Carnosin im Muskel) sowie Vitamin B12 (positiv für Muskelaufbau) in der Rezeptur vorhanden.

Es gibt derzeit keine wissenschaftlichen Studien die belegen, ob tatsächlich derart viele Wachstumshormone freigesetzt werden.

Der Hersteller wirbt damit, dass ein bis zwei Kapseln pro Tag ausreichen würden, um Effekte zu erzielen. Die Wirkungsweise entspräche jener von Anabolika, das Produkt sei jedoch im Gegensatz dazu aus natürlichen Zutaten zusammengesetzt. Bei Somatodrol handelt es sich nicht um eine Neuerfindung, sondern um eine bestimmte Zusammensetzung bereits bekannter Substanzen.

Als Alternative zu Somatodrol haben sich auch Kreatin, Eiweißpulver und Trainingsbooster wie K-Otic bewährt. Kreatin versorgt die Muskeln mit Energie, Eiweißpulver sorgt für die nötige Energiezufuhr und Trainingsbooster bestehen aus mehreren Zutaten, die ein besseres Trainingslevel ermöglichen sollen. K-Otic kommt beispielsweise aus den Laboren von EFX und enthält neben Kre-Alkalyn auch Beta Alanin, Citrullin, L-Arginine, eine Carbomatrix sowie Theobromin und Koffein – also ähnliche Stoffe wie das oben erwähnte Somatodrol.

Wurden Doping-Fälle in Verbindung mit Wachstumshormonen bekannt?

Es gibt zahlreiche Fälle, die Doping mit Wachstumshormonen belegen. Der amerikanische Sportmediziner Dr. Robert Kerr räumte bereits im Jahr 1984 ein, dass amerikanische Medaillengewinner bei den Olympischen Spielen 14 Tage vor den Spielen das Wachstumshormon HGH genommen hätten, um Kontrollen auf Anabolika zu umgehen.

Die Olympischen Spiele 1996 trugen sogar den inoffiziellen Namen „Wachstumshormon-Spiele“, weil zahlreiche Fälle bekannt wurden. Hauptsächlich in der Leichtathletik sowie beim Radfahren werden Wachstumshormone eingesetzt. Bei den Olympischen Spielen in Sydney wurden 61 von 528 Athleten positiv auf Wachstumshormone getestet, unter anderem fünf spätere italienische Olympiasieger.

Im Jahr 2010 wurde zum ersten Mal ein Sportler mithilfe des sogenannten Strasburger-Tests überführt und für 2 Jahre gesperrt. Es handelt sich dabei um den britischen Rugby-Profi Terry Newton. Der Strasburger-Test kann bis zu 36 Stunden nach der Injektion Bestandteile im Blut nachweisen und den Sportler des Dopings überführen. Weil 36 Stunden eine relativ kurze Zeit ist, gingen der Dopingkommission bisher nur wenige Sportler ins Netz. Bei den Olympischen Spielen 2004 wurden etwa 400 Proben analysiert – alle ohne Befund.

In welchen anderen Fällen werden Wachstumshormone angewandt oder missbraucht?

Das Somatotropin wird nicht nur im Dopingbereich eingesetzt, sondern stößt auch bei Personen auf Gegenliebe, die darin einen vermeintlichen Jungbrunnen erkennen können. Trotz massiver Nebenwirkungen und der Tatsache, dass Somatotropin aufwändig erzeugt werden muss und sehr teuer ist, greifen einige Erwachsene auf die Wachstumshormone zurück. Die eigentliche Indikation ist lediglich bei kleinwüchsigen Kindern gerechtfertigt, die beispielsweise am seltenen Ullrich-Turner-Syndrom leiden. Zahlungskräftige Erwachsene möchten indes ihre Jugend bewahren und der sinkenden körpereigenen Somatotropin-Ausschüttung entgegenwirken.

Im Alter bilden sich Muskeln zurück und der Körperfettanteil nimmt zu. Tatsächlich kann Somatotropin für eine Verbesserung sorgen, die Hormongabe bringt den körpereigenen Haushalt aber kräftig durcheinander, außerdem müssen weitere Hormone (u.a. Insulin) supplementiert werden. Studien belegen, dass die Muskelmasse bei ständiger Somatotropinzufuhr um etwa 8% ansteigt und das Körperfett um etwa 14% abgebaut wird. Die innere Uhr könne somit um etwa 10-20 Jahre zurückgedreht werden [Quelle: http://www.arznei-telegramm.de/html/1996_05/9605044_01.html].

Die Nebenwirkungen stehen aber in keiner Relation zum Nutzen des Hormons. Tumore wie Lymphome sowie ein krankhafter Knochenzuwachs sind keine Seltenheit, der gesunde Patient riskiert also sein Leben, wenn er Somatotropin ohne ärztliche Indikation supplementiert.

Weitere Fragen und Antworten zu Wachstumshormonen

Wer kann mit Wachstumshormonen behandelt werden?

Alle Kindern, bei denen ein Hormonmangel diagnostiziert wurde sowie Mädchen mit Ullrich-Turner-Syndrom. Auch Kinder, die wegen einer Nierenerkrankung ein Hormondefizit aufweisen, können behandelt werden sowie Erwachsene, bei denen ein signifikanter Mangel an Wachstumshormonen festgestellt wurde.

Wie erfolgt die Behandlung?

Der Arzt legt die Dosis fest. Das Hormon wird unter die Haut gespritzt.

Warum können Wachstumshormone nicht oral supplementiert werden?

Wachstumshormone sind ebenso wie Nahrungsmittel eiweißhaltig. Der Körper kann sie nicht von Essen unterscheiden und würde sie im Darmtrakt verdauen.

Wie oft muss gespritzt werden?

Es muss täglich gespritzt werden, wobei die Dosis vorher in Absprache mit dem Patienten genau festgelegt wird.

Wie lange müssen Wachstumshormone genommen werden?

Bei Kindern bis zum Abschluss des Wachstums und bei Erwachsenen mit nachgewiesenem Hormonmangel lebenslang.

Können Probleme bei der Behandlung auftreten?

Es ist einige Disziplin erforderlich, sich über Jahre täglich eine Spritze setzen zu lassen bzw. zu setzen. Die Probleme sollten mit dem Arzt besprochen werden.

Wie oft müssen die Pennadeln gewechselt werden?

Nach jeder Anwendung muss die Injektionsnadel gewechselt werden.

Was ist, wenn eine Dosis vergessen wurde?

Am Folgeabend sollte die normale Dosis eingenommen werden, niemals die vergessene Dosis zusätzlich nachholen!

Wann dürfen keine Wachstumshormone gegeben werden?

Bei Tumorerkrankungen sollte auf eine Therapie mit Wachstumshormonen verzichtet werden.

Wie wird das Hormon gelagert?

Es wird gekühlt gelagert (Kühlschrank), weil die Stärke der Wirkung ansonsten nicht optimal sein kann.

Was gibt es beim Verreisen zu beachten?

Das Medikament sollte stets gekühlt werden, zum Beispiel indem eine Kühltasche mitgenommen wird. Der Arzt kann eine Bescheinigung für Flugreisen ausstellen, sodass der Patient Spritze, Nadeln und Hormone im Handgepäck mitführen darf.

Wie ist das Fazit zu Wachstumshormonen?

Wachstumshormone sind für den Körper besonders in der Pubertät und im Kindesalter von großer Wichtigkeit. Aus medizinischer Sicht ist es für Erwachsene nicht notwendig, Wachstumshormone zu supplementieren, es sei denn sie leiden an einem nachgewiesenen Hormonmangel. Für Bodybuilder hat das Wachstumshormon eine ganz besondere Bedeutung. Die positiven Eigenschaften auf Muskeln und Fettgewebe sind nachgewiesen, auch weitere zuträgliche Nebenwirkungen werden beschrieben. Leider kann die Gabe von Wachstumshormonen auch zu starken negativen Nebenwirkungen führen, die von Kopfschmerzen über Sehstörungen bis hin zu Knochenwucherungen und Tumoren reichen, die unkontrolliert wachsen.

Aus diesem Grund ist es in jedem Fall notwendig einen Arzt zu konsultieren und mit ihm zu besprechen, ob eine Hormontherapie sinnvoll ist. Hormone aus dem Internet können gefährlich sein, weil ihre Herkunft nicht bekannt ist. Während der Import aus EU-Ländern i.d.R. nicht strafbar ist, können Athleten, die Wachstumshormone bei Wettkämpfen anwenden, zu hohen Strafen verurteilt werden. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Ersatzprodukte mit weniger Nebenwirkungen, allerdings können die erzielten Effekte auch geringer sein.

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Bitte beachten Sie: Auf dieser Webseite findet keine individuelle ärztliche Beratung oder eine Fernbehandlung statt. Keine der Inhalte können eine professionelle Beratung und Behandlung durch Ihren Arzt oder Apotheker ersetzen. Nehmen Sie keine Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt ein. Stellen Sie auch nicht die Einnahme verschriebener Medikamente ohne ärztliche Rücksprache ein.

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